
Kommando Spezialkräfte KSK
Geschichte - Aufgaben
1994 Der Auslöser : Evakuierung deutscher Staatsbürger durch belgische Fallschirmjäger aus dem Bürgerkriegsgebiet Ruanda.
1994 - 1996 Erste Ausbildung von Soldaten in Zusammenarbeit mit amerikanischen , britischen Spezialkräften sowie der GSG 9 des Bundesgrenzschutzes.
September 1996 Aufstellung des KSK aus der außerdienstgestellten “ LLBrig 25 Schwarzwald” und den Soldaten der “Kommando-Bravo-Kompanien” aus dem Bereich der Fallschirmjäger- und Fernspähstruppe.
Erste einsatzbereite Teile “Retten und Befreien” ab April 1997
1998 beginnt das KSK mit der Durchführung von Aufträgen
Klassische Aufgaben von Spezialkräften
- Schutz von Personen/Eig.Kräften in besonderen Lagen
- Retten und Befreien eigener Staatsbürger aus Krisengebieten und Geiselsituationen
- Aufspüren, Befreien und Rückführung von eigenen Soldaten aus Geiselsituationen / Gefangenschaft
- Gewinnen von Schlüsselinformationen
- Kampf in der Tiefe, Kampfeinsätze gegen militärische Ziele mit hoher Priorität
- militärische Begleitungs- und Beratungsaufgaben
Nachwuchsgewinnung
Bewerber aus dem Gesamtbereich Bundeswehr ( Feldwebel/Offiziere ) müssen sich einer zweiteiligen, äußerst anspruchsvollen, mehrwöchigen Eignungsfeststellung unterziehen. Bei Eignung erfolgt eine ca. 2-jährige Ausbildung zum Kommandosoldaten, welche mit dem Status “Combat Ready” endet. Danach erfolgt die Einsatzverwendung in einer Kommandokompanie.
Kommandoanwärter
Bewerber ohne militärische Vorkenntnisse sowie Mannschaften/FachUffz der Bundeswehr können sich als Kommandoanwärter für den Dienst im KSK bewerben. Die Ausbildung/Verwendung erfolgt zunächst für zwei Jahre außerhalb des KSK, danach erfolgt die oben genannte KSK-Eignungsfeststellung.
Bewerbungen aus dem Bereich der Bw erfolgen über den Disziplinarvorgesetzten, bei ungedienten Freiwilligen über den Wehrdienstberater im zuständigen Kreiswehrersatzamt.





Bund
Deutscher
Fallschirmjäger e.V.
Bund Deutscher Fallschirmjäger e.V.